Welche Qualitätsunterschiede gibt es bei Pokertischen?

14. Mai 2016

Billig oder teuer, welcher Pokertisch ist die beste Wahl?

Wenn es um die beliebteste Art der Kartenspiele geht, dann landen die meisten beim Pokern. Allerdings reicht es nicht aus einfach ein kleines Brett auszustellen, um Pokern zu können. Man muss auf einen richtigen Pokertisch zurückgreifen, welcher nicht nur zusätzlichen Platz benötigt, sondern auch je nach Qualität relativ teuer sein kann. Unter Begriffen wie z. B. Pokertisch im Vergleich findet man eine Menge Informationen, jedoch sollte man sich immer ein gewisses Budget zurechtlegen. Ganz günstige Varianten gibt es bereits unter 100 EUR, es ist aber schwer, einen passenden Pokertisch in dieser Kategorie zu finden. Wir klären euch hier nun über die Qualitätsunterschiede und Arten der Pokertische auf.

Welche Formen und Arten gibt es bei Pokertischen?

Pokertische gibt es nicht nur in unterschiedlichen Formen, sondern auch Größen. Ein richtiger Pokertisch muss mindesten 8 Leuten Platz bieten und sollte dementsprechend groß sein. Es gibt Modelle, bei denen zwar acht Plätze angegeben werden, aber die Größe so gering ist, dass man schon fast bei dem anderen auf dem Schoss sitzt. Dies betrifft insbesondere Tische aus der unteren Preisklasse. Wichtig ist, dass vor dem Kauf (besonders Online) auf die Maße geachtet wird, auf einem Bild erscheint immer alles etwas größer.

Bei den Formen gibt es kaum Einschränkungen. Es gibt Ovale, runde, eckige oder klappbare Tische. Hier ist entscheidend was einem am meisten gefällt und wie viel Platz zur Verfügung steht. Bei den klappbaren Modellen besteht immer die Möglichkeit, den Tisch nach belieben zusammenzuklappen. Somit wird Platz gespart. Aber auch hier sollte mit Vorsicht gekauft werden. Gerade klappbare Pokertische können den Spielspaß schnell eindämmen, vor allem wenn es sich um minderwertige Ware handelt. Klappbare Pokertische mit schlechter Qualität wackeln nicht nur, sondern können unter Umständen eine Gefahr darstellen. Zum Beispiel kann der Pokertisch in sich zusammenklappen, währenddessen man am Spielen ist.

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Das beste Preflop-Blatt im Texas Holdem

Der Pokertisch im Vergleich

Qualität hat seinen Preis und gerade beim Pokertisch sollte nicht gespart werden. Zunächst erklären wir die Defizite von günstigen Modellen.

Günstige Modelle können auf den ersten Blick schön aussehen, sind aber nicht mit einem Premiumtisch vergleichbar. Es beginnt beim Spielfeld. Nach langer Benutzung weisen diese Gebrauchsspuren auf, keine Spuren, wie wir sie kennen, sondern defekte. Nicht selten gibt es Risse auf dem Spielfeld oder es löst sich. Statt ein richtiges Spieltuch wird einfach ein Filztuch überzogen. Die Hauptkonstruktion besteht aus MDF-Platten, also kein richtiges Holz und in Sachen Stabilität wird nur wenig geboten.

Darin unterscheiden sich Premiumtische

Diese Pokertische sind sehr teuer, aber dafür langlebig. Statt MDF-Platten oder vergleichbare Holznachbildungen wird auf richtiges Holz gesetzt. Das Massivholz ist beanspruchbar und bietet einen stabilen halt. Hier wackelt nichts! Die Handauflagen sind gepolstert und selbst Getränkehalter für lange Nächte werden integriert.

Ein guter Tisch kostet zwar eine Stange Geld, allerdings hat man sehr viele Jahre Freude daran. Bei guter Pflege können sogar die Enkel in naher Zukunft Ihre Fertigkeiten unter Beweis stellen. Es ist also eher ratsam, einen der qualitativ hochwertigeren und gleichzeitig kostspieligen Tische zu kaufen, anstatt ein Billigmodell zu erwerben, das nach kurzer Zeit schon Schaden nimmt bzw. deutliche Gebrauchsspuren aufweist.

Falls man sich einen Tisch zulegen möchte, diesen jedoch nicht vollständig aus eigener Tasche bezahlenn kann, gibt es ja immer noch die Möglichkeit, die anderen Pokerinteressenten um eine kleine Spende zu bitten. Häufig erklären sich einige der Leute meistens bereit. Als letzte Alternative ist natürlich der Pokertisch-Eigenbau möglich. Hierbei sollte man jedoch gute Materialien verwenden, da den Spielern beim Poker ansonsten der Spielspaß schnell genommen werden kann.

Reinigungsmöglichkeiten für einen Einbauherd

7. Mai 2016

Ein Einbauherd gehört heutzutage standardmäßig zum Gerätepark in jeder guten Küche. Er besteht aus den Komponenten Kochfeld,

Topf auf Ceranfläche

Edelstahlkochtopf

Backofen und Steuereinheit. Die bei Gebrauch regelmäßig anfallenden Reinigungsarbeiten machen beim Kochfeld und der Steuereinheit meistens nur wenig Umstände. Beim Backofen können sie jedoch Probleme verursachen oder zumindest lästig werden und zählen oft zu den mühsamsten Arbeiten in der Küche. Deshalb sind in einem zeitgemäßen Einbauherd vollautomatische Funktionen zur Reinigung des Backofens integriert. Gestartet werden sie in der Regel über ein Bedienelement in der Steuereinheit. Je nach Art der Reinigungsfunktion verriegelt sie den Backofen und heizt ihn zum Reinigen auf bis zu 600 Grad Celsius auf. Das Reinigungsverfahren ist in den verschiedenen Einbauherden in unterschiedlichen Varianten ausgeführt. Die einfachste und preisgünstigste Art besteht aus einer glatten Beschichtung des Ofens, die verhindern soll, dass etwas einbrennt oder anhaftet. Darüber hinaus sind für einen Einbauherd zur Selbstreinigung 3 Technologien verfügbar, die als Katalyse, Pyrolyse und Hydrolyse bezeichnet werden.

Selbstreinigung mit der Katalyse

Bei diesem Verfahren sind Seitenwände, Decke und Rückwand des Ofens mit einer besonders glatten Beschichtung versehen, die die Fettpartikel aufsaugt. Sie besteht aus Emaille oder Keramik und wirkt selbstreinigend durch Zugabe von bestimmten Metalloxiden. Diese wirken als Katalysatoren und lassen Fettpartikel zu Wasser und Kohlendioxid zerfallen. Der Prozess verläuft während des Backens und Bratens bei Temperaturen von 200 bis 300 Grad Celsius. Darin besteht auch der große Vorteil dieses Verfahrens, denn die Selbstreinigung geschieht automatisch während des Garprozesses und danach braucht nur noch die Tür und der Boden abgewischt werden. Verschmutzungen, die zucker- oder säurahaltig sind lassen sich allerdings nicht ganz so einfach entfernen. Außerdem nutzt sich die
Beschichtung im Laufe der Zeit ab. Deshalb sollte beim Kauf eines Einbauherd, der entsprechend ausgerüstet ist darauf geachtet werden, dass die beschichteten Teile austauschbar sind. Um die poröse Beschichtung nicht zu beschädigen sollten scharfe und scheuernde Reiniger nicht benutzt werden

Selbstreinigung mit der Pyrolyse

Das Verfahren ist sehr effektiv, erzeugt aber einen sehr hohen Stromverbrauch. Der Ofen wird dabei auf über 500 Grad Celsius erhitzt. Verschmutzungen verglühen dabei und die Reste zerfallen zu Asche, die dann einfach heraus gekehrt oder gewischt werden kann. Die Kosten durch den Stromverbrauch können allerdings bei einem Reinigungsvorgang von ca. 90 Minuten bei über 1 EURO liegen.

Selbstreinigung mit Hydrolyse

Bei einem Einbauherd ist die energiesparendste und schnellste Methode zur Selbstreinigung die Hydrolyse. Dabei wird einfach die Wirkung von Wasser und Hitze ausgenutzt. Knapp ein halber Liter Wasser und zusätzlich ein Tropfen Spülmittel wird dabei in die Bodenwanne des Backofens gefüllt. Danach wird das Programm zur Selbstreinigung gestartet und hinterher kann der Innenraum des Ofens einfach ausgewischt werden. Das Verfahren ist laut „Stiftung Warentest“ jedoch nicht besonders effektiv. Darüber hinaus sollte man es nicht in Eigenregie bei einem älteren Einbauherd anwenden, der nicht über ein entsprechendes Programm zur Selbstreinigung verfügt, denn dessen Ofen-Bodenwanne ist nicht zur Aufnahme solcher Wassermengen ausgelegt. Bei neueren Modellen, die als Einbauherd programmmäßig ausgestattet sind, bestehen keine Bedenken. Je nach Reinigungsvariante gibt es eine Vielzahl von Geräten. Damit Sie den passenden Einbauherd finden, empfehlen wir Ihnen die Liste Einbauherd im Vergleich.

Fazit

Ein Einbauherd mit Selbstreinigungsfunktion lohnt sich für ambitionierte Kochkünstler, die ungern putzen. Die Wahl des Verfahrens unterliegt individuellen Einschätzungen. Gelegenheitsköchinnen oder -köche, die den Backofen im Einbauherd nur sporadisch nutzen sollten sich überlegen, ob der Mehrpreis für die Anschaffung für sie lohnenswert ist.